Stillstand – am Leben vorbei

Projekt mit Margarethe Rainer, Jonas Herbst, Georg Halbgebauer

Die digitalen Fotografien im Gemeinschaftsprojekt „Stillstand“ kreisen um ein großes Thema: Stillstand, Lethargie und in Folge dessen die Unfähigkeit am Leben teilzuhaben oder teilzunehmen. Als Sinnbild für die gesitige Unbeweglichkeit, die aus dem unreflektierten Festhalten an falschen Maximen und Idealen zwangsläufig resultiert, steht die psychische Unbewegtheit des Modells. Es befindet sich auf dem immer selben Standpunkt und vergisst so auf die Erweiterung seines Horizontes. Als der Protagonist schließlich aber bemerkt, dass seine einst schönen und starken Ideale an Kraft, Schönheit und Intensität verloren haben, genau wie er selbst; als er schon am Rande der Selbstzerstörung durch sich selbst und seinen verblendeten Geist steht, gibt er die Ideale auf und geht seinen eigenen Weg. Er hat das Leben wieder.